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Schottland - 8.2017

20.8.2017 DFDS Seaways Ferry

 

21.8.2017 Abeerdeen

Hotel Mercure

22.8.2017 Scrabster

Hotel The Ferry Inn

23. /24.8.2017  Stromness

Hotel Ferry Inn

25.8.2017 Ullapool

Hotel Caledonian

26.8.2017  Stornoway

Hotel Crown Inn

27.8.2017 Tarbert

Hotel Hebrides

28./29.8.2017 Skye

Hotel Ullinish Country Lodge

30.8.2017 Oban

Hotel The Ranald

31.8./1.9.2017 Tobermory

Park Lodge Hotel

2.-5.8.2017 Bowmore

Hotel Harbour Inn

5./6.9.2017 Brodick

Auchrannie Resort

7.-10.9.2017 Edinburgh

Ten Hill Hotel

 

Schottland - 12.September - 3.Oktober 2015

Los geht's mit der Fähre ab Amsterdam nach Newcastle. Das heisst erstmal ziemlich lange warten, dann auf das ziemlich große Schiff fahren, sich die nächste Türe merken und die Kabine finden. Danach wie alle an Deck herumstehen und gucken. Zwischendurch ein Bierchen an der Bar, dann ein Abendessen am Buffet. Dann  noch ein Einkaufsbummel und ab ins Bett. Am Morgen wird zentral geweckt. Danach Frühstück und  nach erneutem Anstehen das Autochen von der Fähre herunterfahren und durch die Passkontrolle, GB ist ja schliesslich nicht Schengen.
Insgesamt also eine Mini-Kreuzfahrt vorab.

In Newcastle wird nun also links gefahren und um das für den Anfang gleich mal nicht zu einfach zu machen, gibt es Baustellen, Umleitungen und einen Marathon durch die Stadt, der zu Umfahren ist.

Dann geht es erst einmal nach Nordwesten. Erster Stop ist Caerlaverock Castle nahe Dumfries von 1270. Eine dreieckige Wasserburgruine, der Sitz des Maxwell Clans.

Weiter geht es nach Ayr (sprich Är).

Ayr - Arrandale Hotel

Das Hotel ist ein typisches B&B. Das Wetter ist heute sehr schottisch, so wie bei uns ein April, Blauer Himmel, Wolken, Regen, Sonnenschein.

Im Sommer sind hier sicher viel Touristen an dem langen Strand, jetzt ist es sehr leer. Die für England typischen Spielhöllen sind leer, kaum jemand auf der Strasse. An der Waterfront gibt es Abendessen mit Pastete, Roast Beef, Caesar, Käse und Mess. Danach gibt es  in der Stadt in einer ehemaligen Kirche The West Kirk einen Absacker.

Am nächsten Morgen fahren wir südlich aus dem Ort Richtung Alloway, zu Robert Burns birthplace - ein bei uns unbekannter schottischer Nationaldichter. Gleich daneben ist aber eine alte Kirche und ein pitoresker alter Friedhof.

Ziel ist Culzean Castle aus dem 18. Jahrhundert, direkt am Meer gelegen, groß, prächtig, mit schönem Garten - mit Palmen.

Dann geht es schnurstracks nach Norden, am Loch Lomond vorbei. Bei Luss halten wir an und begucken eine schottisch-indische Hochzeit, den See (dieses mal bedeutet Loch See) und die kleinen Läden. Zum Mittag gibt es Kaffee und Kuchen.

Dann weiter zum Loch Fyne (dieses mal ist Loch ein schmaler Meeresarm wie ein Fjord). Vorher geht es schon mal in Serpentinen den Berg hoch. Dann kommt Schloss Inveraray von 1790, Stammsitz des Duke of Argyll und des Campbell Clans. Innen eine Waffensammlung, aussen ein Park.

Weiter geht es bis Tarbert auf Kintyre. Ein kleiner Fischerhafen mit einem Fisch Restaurant, wo wir Scallops, Prawns, Mussels und Queenie haben, einer Bar mit einer ordentlichen Malt Sammlung (Bruichladdich [sprich Bruchladdi] Port Charlotte und Dalwhinnie werden getestet, letzterer auf Hinweis eines zugereisten Kanadiers, der für das Musikfestival hier ist) und einem netten B&B mit sehr nettem Host und morgens gutem schottischen Frühstück mit Haggis und Black Pudding.

Haggis ist eine Art Saumagen aus Schaf mit viel Innereien und Hafer darin. Black Pudding ist eine Art Blutwurst, aber ohne Fettstückchen, dafür mit sehr vielen Gewürzen.

Tarbert - Knap Guest House

Am nächsten Morgen geht es 10min nach Kennacraig, wo die Fähre nach Islay (sprich Eila) ablegt und 2,5 Stunden nach Port Ellen fährt.

Kaum ist Islay in Sicht drängen sich die Touristen, um die Gebäude der Destillen Ardbeg, Laphroig und Lagavulin an der Küste zu fotografieren.

Kaum angelandet fahren wir die Single Track Road (eine Supr für beide Richtungen) an den Destillen vorbei zum Kildalton Cross, wahrscheinlich aus dem 8. Jahrhundert.

Dann kommt erstmal Ardbeg, Besichtung wird für den nächsten Tag vereinbart. Dann Lagavulin, die Destille ist gerade silent, d.h. in der jährlichen Revision, Verkostung mit Schokolade gibt es trotzdem, die vereinbaren wir auch für den nächsten Tag.

Weiter geht es quer über die Insel auf einer schnurgeraden Strasse durch das Moor bis nach Bruichladdich, dort eine Führung und Verkostung (Details hierzu und zu allen anderen Brennereien stehen hier), sowie der Kauf von 2 Flaschen. Zurück nach Bowmore und einchecken in unser Heim für 3 Nächte.

 

Islay - Bowmore Hotel

Das Zimmer ist klein, das Bad noch kleiner, das Waschbecken hat tatsächlich Lilitputformat. Naja Konkurrenz gibt es halt auf der Insel fast gar nicht, das andere Hotel in Bowmore wird gerade restauriert. Restaurants gibt es dementsprechend im Ort (der aus 2 Strassen von 400m Läge besteht)  auch nicht. Abendessen also im Hotel, wo man ordentliche Hausmannskost serviert. Scallops , Prawns und Muscheln.
Vor allem stehen aber rund um alle Wände der Stube alle Whiskyflaschen die jemals auf Islay produziert worden sind. Hier kann man alles probieren, wenn man ein Dram (ein Glas Whisky) bestellt. Ein Bunnahabein und ein Kilchoman werden getestet, zwei kleine Destillen auf der Insel, deren Whisky wir noch nicht kennen.

Morgens gibt es schottisches full breakfast also Eier, Bacon, Haggiv, black Pudding, Potato cones, Tomate und Champignons mit Toast - white or brown ?

Wir fahren wichtig Port Ellen und weiter westlich zur Kilnaughton Bay, wo es einen Friedhof am Meer gibt. Alle gucken hier aufs Meer.

Wir folgen der Strasse, die schnell ein single track (einspurig für beide Richtungen mit Ausweichstellen) und dann eine Schotterpiste wird bis an die Inselspitze und wandern an Highland Cattle und Schafen vorbei, durch kissing gates (ein Tor durch das die Tiere nicht hindurch komme ) hindurch zum American Monument. Daneben wunderbare Steilklippen. Die Sonne scheint, T-Shirt Wetter auf Islay, wer hätte da gedacht ! Die Insel ist beinahe baumlos und wirkt fast geduckt unter dem ständigen Westwind. Die sanfte Hügel sind mit niedrigem Buschwerk und Flechten bewachsen.

Aber wir haben ja noch eine Verabredung mit Ardbeg. Eine Führung ist angesagt. Danach zu Lagavulin, wo es eine Verkostung mit Schokolade gibt.
Danach noch ein Blick über die Bucht auf die Destillerie. Dann zurück nach Bowmore, das Auto abgestellt und zur Bowmore Destillerie und die Ecke.

Danach Abendessen mit Muscheln, Linsensuppe und Lamm. Drams als Nachtisch, diesmal ein Bunnhabain 18 yrs und der Ardbeg Perpetum.

Nach dem wiederum umfangreichen Frühstück geht es ganz nach Westen nach Potnahaven mit Blick auf die Insel Orsay.
Dann zur Saligo Bay mit tollen Felsen, dann ein Friedhof bei Kilnave, weiter nach Bunnahabain, wo die Führung gerade weg ist.

Dann zu Caol Ila und schnell weiter nach Port Askaig, das nur aus dem Anleger und  einem Hotel besteht.

Bei Bridgeend gibt es sowas wie ein Touristen-Shopping-Center mit einem Cafe, 3 Läden und einer Brauerei.
Abends wieder Hausmannskost: Muscheln , Krabben, Beef und Wild, Tennent's (das inzwischen ausgemachte Lieblings-Lager) und Drams, ein Octamore war dabei.

Am nächsten Tag geht es mit der Fähre wieder zurück aufs Festland.

Es geht nach Norden. Bei Kilmartin gehen wir zu den Temple Wood Stone Circles. Dort gibt es einen Steinkreis, einige einzelne Steine auf einer Schafweide und ein Hünengrab. Nördlich geht es dann um den Loch Awe auf einer Single Track road herum. Am nördlichen Ende versuchen wir Kilchurn Castel zu finden. Die Beschreibung im Reiseführer passt nicht, da landet man auf Privatgelände und sieht kaum den See. Schilder gibts auch nicht. Nächster Versuch ist die Terrasse eines gerade geschlossenen Hotels, von dar aus man die Ruine sieht. Der Tag endet dann in Oban.

Die Kleinstadt ist Ausgangspunkt einiger Fähren und hat neben zwei Stadtstränden, viele Läden, Kneipen, Restaurants und eine Whiskydestillerie gleichen Namens zu bieten.

Blog zur Insel Islay

Oban - The Caledonian Hotel

Unser Hotel hat etwas viktorianischen Schick, ein großes Zimmer und polnischstämmiges Personal, dass uns zum Parken zum gegenüberliegenden Bahnhof schickt.
Spaziergang an der Uferpromenade, die Sonne scheint 20 Grad. Wir ergattern nach einigen Versuchen einen der weniger Aussenplätze in der Sonne und gehen im Eeusk zum Abendessen mit Taster Platter, Scallops, Muscheln, Creme Brulee und Chocolate Shot.

Am nächsten Tag geht es nach wiederum üppigen schottischen Frühstück zunächst nach Castle Stalker (kommt in Ritter der Kokusnuss vor), wo man wiederum einige Phantasie benötigt, um einen guten Blickpunkt zu finden, wobei der Reiseführer nicht hilfreich ist und es auch keine Schilder gibt. Weiter um den Loch Linneh herum und auf die Road to the isles, die der Reiseführer besonders hervorhebt.

Etwa in der Mitte der Strecke gibt es bei Glenfinnan ein Viadukt zu sehen, das alle Harry Potter Fans kennen. Wenn man genau zu den beiden Zeiten am Tag ist, wenn der Zug hier vorbeikommt ist es sicher eindrucksvoller. Dahinter wird aber wenigstens die Strasse schöner am Loch Eilt vorbei, bis man in Mallaig landet, wo die Fähre nach Skye ablegt. Wir sind sehr pünktlich da und können noch etwas den Dampflockzug angucken, der gerade im Bahnhof steht.

Die Fähre setzt dann unter lautem Gehupe der Autoalarmanlagen in einer halben Stunde nach Armadale auf Skye über.

Das Wetter ist heute nicht so toll, dabei ist die Landschaft hier zunehmend beeindruckend. Es gehen regelrechte Passstrassen die Berge hinauf, auf denen sich Fahrradfahrer quälen. Kurz vor unserem Hotel besuchen wir noch die Talisker Destillerie, dann geht es zur

Skye - Ullinish Country Lodge

Ein sehr gediegenes Haus. Unser Zimmer ist sehr viktorianisch eingerichtet und hat eine tolle freistehende Wanne, in der man nicht Duschen darf, weil das Bad wohl nicht ganz nasszellengeeignet gebaut wurde. Die Wände sind hier so dick, daß man nur in der Lounge Wifi Empfang hat. Abends gibt es dort die Möglichkeit etwas von der Umfangreichen Whiskyliste zu kosten und in den zahlreichen Bildbänden über Skye zu blättern. Danach gibts es dann das 3-Gänge Menü, das im Preis inklusive ist.

Nach dem Frühstück machen wir eine Rundfahrt über die Insel. Das Wetter ist heute sehr bewölkt und regnerisch. Die Sonne lugt immer nur kurz zwischen den tiefhängenden Wolken hervor.
Erstes Ziel ist Portree, ein kleiner Fischerort. Dann am Old man of Storr vorbei nördlich. Dann die Lealt Falls und die Mealt Falls.

Dann südwestlich zum Dunvegan Castle mit seinen prächtigen Gärten. Schon überraschen hier oben windgeschützt hinter Mauern Palmen wachsen zu sehen. Gewächshäuser gibt es auch immer.

Nur ein paar Minuten weiter wieder eine alte Kirche mit Friedhof drumherum und oben auf dem Hügel ein einzelner Hinkelstein.

Für den nächste Tag steht eine weite Fahrt an.  Über die Brücke zurück auf Festland und dann zur "Highländer" Burg Eilean Donan Castle. Das Wetter klart nach Frühnebel wieder auf und so sieht die Burg im Loch Duich wie aus dem Bilderbuch aus. Gerne wären wir von hier die Westküste hochgefahren, aber bei den bisherigen Erfahrungen  mit der Strassen trauen wir den Routenberechnung lieber nicht und fahren die Hauptroute an der Ostküste hoch. Also erstmal am Loch Ness vorbei, wo wir einen Blick auf die Ruine Urquhart Castle werfen, Richtung Inverness und dann immer nördlich. Die gleiche Strecke werden wir ab dort übermorgen wieder zurückfahren.

Die A9 ist als Mainroute verzeichnet, bei uns würde sie wohl nicht einmal als Kreisstrasse durchgehen.

Am späten Nachmittag kommen wir in

Thurso - Royal Hotel

an. Das Hotel in der nördlichsten Stadt auf dem britischen Mainland liegt an der Hauptstrasse. Im Hotel geht es die üblichen 6 kleinen Treppen hoch und wieder runter durch 4 Korridore zum Zimmer mit Aussicht auf die Tankstelle. Hier ist es kalt und die Heizung ist nicht zu regeln. Na toll. aber es wird noch besser. In der Fußgängerzone nur 100m weiter gibt es vor allem Leerstände und nicht ein geöffnetes Restaurant oder Pub. Nur eine Billiardkneipe mit einem Haufen Jugendlicher drin hat geöffnet. Wir finden dann noch 2 kleine Hotels mit Restaurant und beschliessen uns für diesen Abend aus dem Supermarkt mit Bier und Chips zu versorgen. Wir dachten ja eigentlich Thurso wäre für 2 Übernachtungen besser als der Fähranleger Richtung

Okneys Mainland - John O'Groats Ferries

aber da mangelte es an Ortkenntnis. Am nächsten Morgen geht es also in 20 min Fahrt dorthin.

Am Schalter wird die Reservierung in ein Ticket umgetauscht und schon geht es auf die Personenfähre. Fast eine Stunde dauert die Fahrt. Auf Orkney geht es in den Bus für die Ganztagesrundfahrt. Ein sehr launiger Fahrer ist in Personalunion der Reiseführer und Geschichtenerzähler, der aus Südengland stammt und so gar nicht Schottisch spricht. Man erfährt wie oft es hier regnet, wie kalt es im Sommer ist und wie spät es hell und dafür früh dunkel wird im Winter.

Zunächst gibt es ein wenig Geschichtsunterricht über Scapa Flow. Das ist der riesige Naturhafen, der von der Hauptinsel gebildet wird.
Im zweiten Weltkrieg lag hier die gesamte englische Flotte und Churchill hatte, um ein weiteres Eindringen von deutschen U-Booten zu verhindern, nachdem Prien es  geschafft hatte, die Churchill Barriers bauen lassen, die die meisten Zugänge versperren. gebaut wurden die Dämme mit Hilfe von Blockschiffen, die noch heute aus dem Wasser ragen, und italienischen Krieggefangenen.

Dan wird noch der erste Teil der Geschichte erzählt, in dem im ersten Weltkrieg die deutsche Kriegsflotte in Scapa Flow interniert wird und sich dort selbst versenkt, damit die Schiffe nicht in englische Hände fallen. Diese Schiffe sind heute ein beliebtes Tauchziel für kälteunempfindliche Taucher.

Es gibt einen kurzen Stop in der Hauptstadt Kirkwall, dann geht es weiter nach Stromness, einem hübschen Ort mit Fährhafen, wo wir Fish und Chips zum Mittag essen. Dazu Tennent's .

Dann gehts zum prähistorischen Dorf Skara Brae, die 5000 Jahre alt ist. Die Steinhäuser liegen heute am Strand unter der Grasnarbe. Man kommt nicht umhin sich zu fragen, worum man dort und nicht lieber Südengland gesiedelt hat....

Weiter geht es dann zum Ring of Brodgar, der größer ist als Stonehenge. Allerdings sind nur 27 von 60 Steinen erhalten. Die stehen seit 2700 v. Chr. dort. Kurz dahinter die Standing Stones of Stannes, die noch etwas älter sind. Beides sind wohl steinzeitliche Kalender, mit denen sich die Sonnenwenden vorhersagen lassen.

Auf Orkney gäbe es sicher noch mehr zu entdecken, wir haben aber nur noch etwas Zeit in Kirkwall. Da gibt es erstmal eine heisse Schokolade  mit eine Dram Highland Park. Die Brennerei hatten wir nur kurz im Vorbeifahren gesehen. Dann gehts zur Kirche, über die man im Gemeindezentrum einen Film sehen kann. Ein sehr prächtiges Gebäude für so eine kleine abgelegene Insel. Dann müssen wir schon wieder in den Bus und halten noch bei der Italian Chapel, die die italienischen Zwangsarbeiter im 2. Weltkrieg gebaut hatten. Der Fahrer hat auch hier wieder eine Reihe lustiger und rührender Geschichten auf Lager.

Zurück auf die Fähre und nach Thurso, wo wir uns heute ein Abendessen in einem anderen Hotel gönnen. Heute gibt es dort nur Service in der Bar, weil man eine Feier im Restaurant hat. Dir Bar hat leider den Charme einer Bahnhofskneipe. Es gibt Lachs und Seafood platter  - d.h. Frittiertes- mit Fosters.

Am nächsten Tag geht es dann zurück Richtung Inverness, aber diesmal nehmen wir die Sehenswürdigkeiten an der Strecke mit.

Zunächst bis Duncansby head, dem nordöstlichsten Zipfel Schottlands. Dort gib es einen Leuchtturm, Schafe, Möven und Klippen zu sehen. Hier ist es trotz  Pullover, Hoody und Windjacke etwas frisch.

Dann geht es durch mehrere kleiner Orte bis Dunrobin castle, mit Greifvögelschau und einem großen Garten. 189 Zimmer hat diese Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, daß im 17. Jahrhundert umgebaut wurde.

Nächster Stop dann in Dornoch, wo es eine Kirche zu besichtigen gibt.

Dann noch ein Stop bei Glenmorangie.

Unser nächstes Bett steht in

Inverness - Dinichian House.

Es zu finden ist nicht ganz einfach, da das B&B tief im Wald versteckt ist, aber die Wegbeschreibung hilft.
Als wir klingeln kommt ein Waldarbeiter angestiefelt. Wir sollen die Schuhe ausziehen. Der Waldarbeiter ist der Besitzer, der alles in Eigenarbeit macht und seinen schönen weißen Teppich nicht gleich wieder reinigen möchte. Das Zimmer ist zur Abwechslung mal tiptop. Es gibt genaue Infos wo man Parken und Essen kann in der Stadt, die 10min Autofahrt entfernt ist.

Inverness ist zwar eine Stadt, aber für die geplante Ganztagesbesichtigung morgen wird das wohl nicht reichen. Wir finden ein empfohlenes Restaurant in einer ehemaligen Kirche und reservieren für den Folgetag. Heute gehts dann in das Restaurant White House mit Scallops, Lamm und Wild Burger und dann nach Hause.

Am nächsten Morgen stehen die Haustiere auf der Terrasse: Rehe. Nach dem guten Frühstück, daß die Besetzerin eigenhändig macht, geht es durch die Stadt.
Um zum Parkhaus am Shoppingcenter zu kommen, muss man einmal um die Stadt herumfahren. Dann in eine Kilt-Geschäft und am  Fluss Ness (der aus dem Loch Ness kommend hier im Meer mündet) auf und ab. Rauf auf die Burg, die ein Gericht beherbergt und in das Lokalmuseum gleich daneben.  Mittagessen in einer "Filling Station" und ein kurzer Besuch des Shoppingcenters.

Abends dann zu dem reservierten Restaurant "Mustard Seed", das mit Taube, Lachs, Wild und Parfait etwas enttäuscht, vor allem warten wir lange weil viele große Gruppen zu versorgen sind.

Am nächsten Tag denn Weiterfahrt zum Cawdor Castle von 1380, das in MacBeth eine Rolle spielt. Man darf mal wieder nicht fotografieren. Der Garten ist aber auch schön.

Nächster Stop Brodie Castle. Parkuhr bezahlt, Schloss heute geschlossen.

Wir kommen an der Benromach Brennerei vorbei.

Es geht in der Reformation zerstörte Kathedrale von Elgin von 1224. Wirklich sehr beeindrucken und per Audioführer gut kommentiert. Der Sonnenschein tut sich seinen Teil und wir sind auch fast alleine dort.

Weiter gehts Richtung Speyside. Erste Destillerie Strathila.

Weiter zum Schloss Ballindalloch von 1546, im Privatbesitz und bewohnt. Was für ein nettes Zuhause. Fotografieren natürlich verboten.

Craigellachie - Hotel of Speyside

An unserem Zuhause für heute Nacht fahren wir erstmal vorbei und müssen dann suchen. Dabei steht das burgähnliche Hotel eigentlich ganz unübersehbar in der Kurve.

Abendessen gibt es dort im Restaurant Copper Dog mit Scallops und Mussels, Steak und Langostinos. Den Absacken nehmen wir im kleineren weniger feudalen Hotel gegenüber ein. Scapa und Bunahabbin waren auf jeden Fall dabei.
In unserem Hotel können wir dann an der tollen Bar nicht vorbeigehen und nehmen noch etwas BalBlair 91, Benriach 90 und Glen Cadam Oloroso. Am nächsten Tag will ich ein Foto von der tollen Bar machen, aber das geht nicht weil dort gerade eine Braut schick gemacht wird. Es wird viel geheiratet in Schottland.

Am nächsten Tag geht es zur Stipvisite bei den Brennereien Macallan, Aberlour und Cardhu.

Dann Schloss Blair, Sitz der Murrays und des Duke of Atholl von 1269.Dort sind auch die Atholl Highländers stationiert, die einzige legale Privatarmee Europas.
Dort ist wieder Hochzeit. Der Vorteil ist der Dudelsackspieler vor dem Schloss, der Nachteil ist, daß man nicht in alle Räume kommt.

Dan noch zur kleinsten Destille Schottlands: Edradour.

Nach einigen Einkäufen dort geht es dann zum Hotel in

Pitlochry - Atholl Palace

Klingt gut, sieht auch gut aus, aber wie meistens ... es gibt mal wieder eine Hochzeit, der herumstehende Personal kann auch auf Nachfrage nicht mal sagen wo das Zimmer ist. Natürlich geht es Treppen auf und ab. Das Zimmer ist auch wieder klein und nicht gerade mondän. Das SPA ist auch nichts außer schmuddelig.

Also gehen wir den Hügel in die Stadt hinunter zum Essen. Im ersten Restaurant Old Mill wollen wir nicht wieder vor der Küche am Pass sitzen und gehen bis zum Ortsausgang bis zu Auld Smiddy dort hat man ausreichend Platz  für uns und Scallops, Lachs, Lammleber und Salat in üppigen Portionen.

Nach dem Frühstück geht es am nächsten Tag zunächst nach Glamis Castle (sprich gläms), dem Jugendwohnsitz von Queen Mom. Das Schloss ist Sitz des Grafen von Strathmore, auf der 10 Pfund Note abgedruckt und kommt bei Macbeth vor. Monster und Geister gibt es da auch.

Dann weiter nach Dundee. Dort soll ein Segelschiff im modernisierten Hafen liegen. Ja da sind Restaurant und da ist auch ein Schiff, aber ohne Masten eher als Kinderattraktion. Umsonst die Parkuhr gefüttert.

Weiter dann bis

St Andrews - Ogstones on north street

In der Golfhauptstadt der Welt ist die Hölle los, ein sonniger Spätsommersonntag in Schottland, alles ist unterwegs, Parkplätze rar. Das Hotel ist ganz hübsch, blöd nur, daß man uns auf Nachfrage nicht erklären kann, wo Parkplätze ohne 2 Stunden Limit sind.

Nach erfolgreicher Parkplatzsuche geht es dann also die Strasse hinunter. Wir finden eine zur Universität (an der der Thronfolger studiert hat) gehörige Kirche in der der Chor probt und dann vor der Küste die Ruine der Kathedrale von 1160 mit Friedhof drum herum. Da es Sonntag ist, ist der Eintritt frei. Ein Stück weiter geht es zum kleinen Hafen, wo wir uns ein Eis gönnen und am Strand schlendern. Auf dem Rückweg gucken wir uns nach Restaurant um und finden erstmal einen Pub mit Tischen in der Sonne.

Da gerade wer geht finden wir einen Platz und es dauert nicht lange, bis uns die ältere Dame nebenan anspricht. Erst dachten wir, die kennen sich alle hier, aber nein, man schwatzt halt nur gerne. Sie erzählt uns von einem Besuch in Deutschland, dem schottischen Wetter (das Thema geht immer), dem eigenen Wohnmobil und schottischer Küche. Sehr nett, auch wenn einige der reiferen Herrschaften dort anscheinend schon ein paar Pints zu lange dort sitzen.

Abendessen gibts dann in einem schicken Restaurant Adamson mit Krabben und Muscheln. Danach noch mal zum Pub, ein paar Leutchen sind immer noch da, aber nicht mehr ansprechbar bzw. man versteht sie nicht mehr. es gibt noch ein paar Drams (Bruichladdich Rum Cask und Ardbeg Galileo) für uns. beim Gehen fällt die Sonnenblende von der Kamera ab und muss erstmal gesucht werden.

Am nächsten Tag geht es dann nach dem Frühstück Richtung der Fischerdörfer im Süden weiter.

Crail, dann Anstruther mit dem kleinen und verwinkelten Fischereimuseum. Dann zum Falkland Castle, das ehemalige Jagdschloss der schottischen Könige, mit dem ältesten Tennis Court der Welt. Von dort weiter nach

Stirling - Friars Wynd.

Die Anfahrt ist erstmal ziemlich blöde, weil die Strasse eine Fußgängerzone ist, was der Navi nicht weiss. Also noch  einmal um den Block, da war ein Parkplatz kurz vor der Strasse. Und was für ein Glück es gibt von dort aus einen Hintereingang zum Hotel. Das total neu renovierte Hotel führt eine junge Chinesin, die noch keine Beschreibung hat, wie man zum preiswerten Parkplatz am Bahnhof nur 2 Minuten zu Fuß vom Hotel fährt - nämlich einmal um die Innenstadt herum. Also fährt die schnell mal mit und lotst mich dorthin. Das ist ja mal ein Service.

Stirling habe ich mir irgendwie interessanter und größer vorgestellt. Für den nächsten ganzen Tag werden die Sehenswürdigkeiten nicht ausreichen.

Nach Zählung der Frisörgeschäfte in Stirling - bei 20 hören wir auf, gibt es aber zunächst zur Abwechslung mal ein IPA in einer Sportbar, Abendessen im Hotel und ein Absacker in einem Pub mit riesiger Whiskyauswahl. Der Port Ellen für 60BP der Dram nehmen wir nicht. Ein rarer Kilchoman Rum Cask tuts auch und wir plaudern mit der Besitzerin über die Hotel auf Islay und die Schotten, die wir im Pub nie Whisky trinken sehen, weil sie sich das Zeug im Supermarkt kaufen. Kommt daher der Ruf geizig zu sein ?

Am nächsten Tag geht dann also nach dem Frühstück nach Glasgow.

Erstes Ziel Kelvingrowe Art Museum, groß,alt, didaktisch sehr gut aufbereitet.

Zum House for an Art Lover kommen wir mangels Parkplatz mit wenigstens 1h erlaubter Haltezeit nicht. das ist auch so ein Thema in Schottland: Parkuhren.

Also weiter zur Burrell Collection, ein eher kleines Museum in einem großen Park. In Fußentfernung eine Wiese mit Highland Cattle und ein altes Herrenhaus zur Besichtigung. Der Pförtner dort kennt Fortuna Düsseldorf.

Abendessen in einer Kneipe um die Ecke, mit Salat, Mais und Steak.

Am nächsten Tag geht es nach dem Frühstück erstmal rauf auf die Burg oben auf dem Hügel. Erst noch ein Blick in die Kirche und auf den Friedhof. Das Schloss selbst ist ziemlich unspektakulär, da keine alte Einrichtung vorhanden ist, dafür aber von Touristen in Bussen überlaufen. Besonders interessant sind eigentlich nur die Statuen aussen am königlichen Palast. Argylls Lodging gegenüber ist sogar sehenswerter.

Von Stirling aus fahren wir zum Falkirk Wheel. Ein 2002 eingeweihtes Schiffshebewerk in weltweit einmaliger Konstruktion der Nassförderung, das entsprechend dem Archimedische Prinzip mit erstaunlich wenig Energie auskommt.

Weiter zur Rosslyn Chapel von 1446. 40 Jahre wurde an diesem Wunder aus Sandstein gebaut. Innen über und über dekoriert - Fotografieren verboten.
Die Bedeutung vieler Muster und Figuren ist unbekannt, 213 Quadrate könnten Noten sein, Maiskolben ein Beweis für die Ertdeckung Amerikas durch den Earl of Orkney vor Kolumbus und die Krypta kommt auch im "Sakrileg" vor.

Weiter gehts dann zur Übernachtung im

Peebles - Tontine Hotel

Ein netter kleiner Ort mit sogar einigen Lokalen. Hinter dem Hotel kann man noch etwas am Fluss in der Sonne sitzen. Abendessen gibt es nochmal in einem Cross Keys - anscheinend eine Kette - Mit Rippchen, Salat und Tennent's.

Am nächsten Tag geht es durch die Region Borders. Die Strassen sind hier wieder schmal, kurvig, überraschen und gerne auch mal gesperrt.

Erstes Ziel ist Melrose Abbey. Wieder die Ruine einer Kirche und Abtei. Dann Dryburgh Abbey und Jedburgh Abbey.
Die Gegend war im 12. Jahrhundert so abgeschieden, daß Zisterzienser und Augustiner dort Abteien bauten, die dann im englischen Bürgerkrieg zerstört wurden.

Danach noch Floors Castle. Das größte bewohnte Schloss Schottlands. Auch hier ist wieder Fotografieren verboten.

Zurück zum Hotel und Abendessen bei Coltmans.

Nach dem Frühstück geht es nach Newcastle, einmal quer durch Südschottland. Es gibt sogar mal ein Stück Autobahn.
In Newcastel haben wir bis zur Fährabfahrt noch etwas Zeit und besuchen die Laing Art Galerie, die größtenteils geschlossen scheint. Es ist immer noch schönes Wetter, so daß wir noch durch die Innenstadt schlendern können. Dann werden die restlichen Pfunde  vertankt und es geht zum Fähranleger. Ein Bierchen auf dem Sonnendeck, Shopping im Duty Free und Abendessen im Buffetrestaurant.

Morgens sind wir dann recht pünktlich in Amsterdam und nach 2,5h Autofahrt und insgesamt 3800 Kilometern Strasse wieder zuhause.

 

  • London - Dezember 1997

Gebucht bei Neckermann

Hotel St. James Court, direkt beim Buckingham Palace, war ganz schöne, leider war der Sportsclub geschlossen (darum wohl der günstige Preis vor Silvester) , Frühstück gibt's tatsächlich in zwei Klassen (englisch oder Kontinental) wobei kontinental dann ohne Rührei, Speck und Sausages bedeutet. Bei den für England kühlen 0°C hat allerdings die Heizung schlapp gemacht und erst nach "energischem" Nachfragen bekamen wir eine elektrische Heizung aufs Zimmer.

Schöne Museen (vor allem die Tate Gallery und British Museum) und Kirchen.

Das Essen war wie erwartet, auf jeden Fall in Pubs essen gehe, Empfehlung: The Swan nördlich vom Hyde Park.
Ansonsten Shopping vom Punk bis zum handgemachten Schuh. Es gibt ansonsten noch tolle Musicals zu sehen.

Mit der U-Bahn vom Heathrow dauert's eine Stunde für 3 Pfund bis ins Zentrum.
Beim nächsten mal fahren wir im Sommer hin, dann hat man auch was von den Gärten und kann Ausflüge in die Umgebung machen.

 

  • Bournemouth Sommer 1981

Squashspielen bei Basil Hampton, sonst nicht so viel los, englischer Badeort halt