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14.-15.3.2016 Bangkok

Im Anschluss an Laos eine Nacht in Bangkok.

23.Dezember 2012 - 11. Januar 2013

Ko Phi Phi

Die Bilder zu dieser Reise sind hier.

Geplant wurde die Reise mit All-asia. Zum 3. mal waren wir mit denen unterwegs, diesmal gab's leider 2 Probleme mit den Flugtickets:

Als ich der Thai in FRA unsere Tauch Brevets zufaxe damit wir die 2x 10kg zusätzliches Freigepäck gekommen ruft mich ein Mitarbeiter der Thai an und sagt, daß es leider kein freies Tauchgepäck mehr gibt, Übergepäckrate 50US$  für eine Strecke FRA-BKK pro KG. Das Reisebüro ist total überrascht, daß die Regelung schon seit 6 Wochen in Kraft ist und kann auch nix mehr ändern, die Alternativen sind: Umbuchen auch irgend eine andere Fluggesellschaft (da gibts aber wenig Auswahl), Businesstickets = Preis mal 3, dafür aber auch 10kg mehr Gepäck, Tauchgerödel ausleihen. Für letzteres entscheiden wir uns. Nur Masken, Regulator, Computer kommen mit, alles andere bleibt da, was auf der Rundreise dann ja auch ganz praktisch ist.

Zwischendurch muss ich bei All-Asia immer wieder nachfragen, bis ich mal ne Antwort ein ne Frage bekomme. Das nervt.

Dann kommen mit der Restzahlung die Ticketbestätigungen und die haben kein Rail&Fly gebucht. Oh man, die Dritte Reise mit denen und jetzt verpatzen die das auch noch.
Wieder die Alternativen: Bahntickets einzeln kaufen 250€, Umbuchen 600€, mit dem Auto fahren 100€ Parkgebühren bei Vorauszahlung. Also letzteres. Leute von All-Asia : unsere Wege trennen sich hier.

Yvonne ärgert sich in der Zeit über die Commerzbank, die es nicht schaffen neue groß US$ Scheine zu besorgen, die werden in Myanmar nämlich bevorzugt. Als gute Nachricht kommt dann, daß man € umtauschen kann und es nun Kartenautomaten gibt.

Also mit 2x20kg Gepäck geht's per Auto nach FRA. Mit einer A380 geht's oben in der ECO nach Bangkok und dann nach Phuket weiter. Dort werden wir abgeholt und erstmal zum falschen Fähranleger gebracht, vom richtigen geht es dann in 1:45 Stunden nach Ko Phi Phi. Es hat geregnet und ist heiß und schwül. Das Palmtree Resort hat einen Abholer am Pier. Bis wir zu dem kommen, gilt es aber erstmal sich durch einen Berg von Koffern zu wühlen, die man einfach aufeinander gestapelt hatte. Totales Chaos dann beim Aussteigen.

Das Hotel liegt SEHR zentral, auf der richtigen Seite ist es wahrscheinlich gar nicht so laut, auf unserer hört man eine Musikbar. Das Zimmer ist allerdings überraschen frisch renoviert ist ganz schön. Alles da, was man braucht. Jetzt brauchen wir aber erstmal Abendsessen in der Papaya Bar und dann Schlaf nach der langen Anreise. Kleiner Abstecher zur Tauchbasis, um mit Kathrine alles klar zu machen: übermorgen um 8:15 fahren wir mit, morgen werden wir erstmal zu groggy sein bei 6h Jetlag.
Es ist übrigens Heiligabend, die zumeist australischen Gäste feiern das singend mit Mützen auf, rote Mützen mit Bommel sind hier gerade sehr hip, Weihnachtsbäume stehen an jeder Ecke.

Am morgen gibt's dann den einzigen Fehler des Hotels zu spüren: die extrem harten Matratzen oder sind das eigentlich Türen unter den Laken ?

Das Frühstück ist auch ok. Danach auf ne Liegen am Strand für 150 Bath. Und Abendsessen na wo wohl ?

Wir Tauchen dann ab dem nächsten Tag mit geliehenen Klamotten (ganz neue Jackets, weiche Flossen, Shorty) mit der deutschen Sophie, später mit dem Waliser Tom bei meist schlechter Sicht, ohne große Sichtungen außer ein paar Haien. Abends bleiben wir der Papaya-Bar treu, die nun vergrößert hat und ein paar indische Kellner. Immer noch der weltweit beste Papayasalat, jede Menge Katzen und Essen für 10-15 Euro. Einmal gehen wir beim Inder um die Ecke fremd, nicht schlecht, aber gleich doppelt so "teuer".

Am letzten Tauchtag ist es etwas stürmisch und es nieselt etwas, da können wir gleich trocken bleiben, da wird man gar nix mehr sehen. Also ist Zeit mal die Insel zu erkunden inkl. Aufstieg auf den Viewpoint. Silvester wird dann mehr oder weniger verschlafen. Denn...

An Neujahr geht es dann früh um 9 Uhr mit der Fähre zurück nach Phuket, mit dem Transfer zum Flughafen, mit dem Flieger nach Bangkok, weiter mit dem Flieger nach Yangon - früher Rangoon in Myanmar. Puh...

Bangkok

Aus Myanmar kommen wir am Abend wieder nach Bangkok. Der Transfer dauert bei den ewigen Staus fast 2h. Dafür  geht's wieder in das wunderbare Hilton Millenium Hotel.

Abendessen im Buffet Restaurant Flow, wir sind eingeladen.

Am 1. Tag haben wir dann einen Englisch sprechenden Fahrer der uns zum
Nationalmuseum - ganz nett, bis auf Schulklassen sehr leer
Marmortempel - diesmal ohne Gerüst 
Dusitpark -  mehrere Ausstellungen in verschiedenen Gebäuden, jedes Mal Sachen ins Schließfach legen und Schuhe aus, keine Fotos in den Gebäuden. DIe Fotoaammlung vom König Bummipol ist ganz gut - Kollege !
Jim-Thompson-Haus - nur mit Führung, auch wieder: Sachen ins Schließfach legen und Schuhe aus, keine Fotos
Shoppingmall, Departmentstore - dies ist nicht Hongkong oder Singapur, aber auch nicht Myanmar
Es ist doch warm, 34 Grad aber nicht so feucht, also gut erträglich.

Abendessen dieses mal im Maya Restaurant, 13 thailändische Gänge, dazu Kulturprogramm - erst denken wir "au weia", aber die Tänzerinnen sind dann echt gut, nur vlt wenig authentisch.

Letzter Tag in Bangkok. Ausschlafen. Mit dem Shuttle über den Fluss und dann zu Fuß durchs alte Ausländerviertel. Das alte Oriental Hotel ist weg, da steht jetzt das Mandarin Oriental - von außen ein Betonklotz. Daneben gibt's noch 2 alte Kolonialhäuser und eine kath. Kirche, das war's.

Noch mal ans Flow Büffet: Japanisches, Europäisches, Thailändisches, Indisches gibt es zu probieren und natürlich den cheese room nicht zu vergessen.
Pünktlich ist am nächsten Tag der Abholer da und bringt uns in 1h zum Flughafen. Nach 12h Flug in einer 777 sind wir in FRA, so die Automaten am Parkhaus weder unser Ticket, noch den Voucher für die Vorauszahlung erkennen. Letzter Automat vor der Ausfahrt steht da, aber nicht irritieren lassen, einfach zum Auto und rausfahren, vor der Schranke gibt's dann einen Parkservice, nur die können helfen (wofür sitzt eigentlich ein handyspielender Mitarbeiter an den ersten Automaten, wenn der doch nix tun kann ?). 2h über die leere A3 und der Urlaub ist vorbei.

8.-27. Februar 2009

Gebucht bei CHENTHAYTRAVEL, das Programm ist in kursiv und grau angegeben.

Sonntag

Anreise per Bahn ab Ihrem Heimatort zum Airport nach Frankfurt (DB, 2 Kl.) und Flug um 14:10 Uhr auf THAI AIRWAYS nach Bangkok. Alle Fern- & Inlandsflüge incl. Tax & Rail & Fly.

Und tatsächlich: genau wie beschrieben geht es los. Wir sitzen weit vorne im Jumbo, der wie bei Thai üblich, kein Inseat- Entertainment hat. Da wir den Monitor kaum sehen können, wird gedöst oder gelesen.

Montag

Nach der Landung um 06:20 Uhr erfolgt der Weiterflug auf Thai Airways nach Chiang Mai um 10:30h. Dort werden Sie um 11:40h ankommen. - Nach der Landung holt unser Fahrer Sie im Airport ab und bringt Sie wie gewünscht ins Rachamankha.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Unsere dringende Bitte jedoch: Unternehmen Sie heute noch keine anstrengenden Erkundungsausflüge auf eigene Faust. Gewöhnen Sie sich zunächst an das tropische Klima und erholen Sie sich ein wenig von der Anreise.

Nach endlosem Warten am Flughafen in Bangkok und einstündigem Flug kommen wir in Chiang Mai an, wo wir offiziell einreisen. Ein Fahrer bringt uns in das Hotel. Sehr schön ist es hier, und warm! Unser Zimmer ist geräumig und liebevoll ausgestattet. Wir gammeln nach einem Nickerchen noch etwas am Pool ab. Service kommt auf telefonische Bestellung und wir sind doch etwas irritiert, als der Kellner förmlich vor unsere Füße fällt. Der thailändische Gruß Vai (den Kopf vor den vor der Brust gefalteten Händen verneigen) war uns bekannt, aber der Kotau gilt doch als abgeschafft.

Später essen wir dann im Hotelrestaurant. Mit dem thailändischen Singha Bier schließe ich schnell Freundschaft, das Essen schmeckt aber penetrant nach getrockneten Shrimps und Fischsoße und ist zudem mit fast 40 Euro für 2 Personen ziemlich überteuert.

Dienstag

Starten Sie heute mit unserem Fahrer und Ihrem persönlichen deutschsprachigen Guide zur 1. Tagestour:
Die Tour aufs Land führt in die Umgebung von Chiang Dao. - Morgens Abholung in Ihrem Hotel und Fahrt in Richtung Norden. - Kurzer Halt bei einem Elefantencamp, wo Sie die Dickhäuter beim morgendlichen Bad beobachten können. Fakultativer Ritt kann arrangiert werden. - Weiterfahrt durch ländliche Gegend, vorbei an kleinen Thai Dörfern bis in die Bergwildnis östlich von Chiang Dao, wo sich Dörfer vom Bergstamm der Palong, Lisu und Akha befinden. - Nach dem Mittagessen Besichtigung eines Höhlentempels und auf der Fahrt zurück nach Chiang Mai kurzer Abstecher ins Mae Sa Valley, u. a. zu einer Orchideenfarm. - Am späten Nachmittag sind Sie zurück in Ihrem Hotel in Chiang Mai.

Nach dem brauchbaren a-la-carte Frühstück werden wir von einem eher schlecht deutsch sprechenden Guide mit Fahrer abgeholt. Dann gibt's erstmal Elefantenkraulen - man muss ja nicht auf alle gleich draufsteigen - und danach eine Dressur zu sehen. Wir sind fasziniert von dem malenden Elefanten, ja er malt mit dem Rüssel und einem Pinsel sich selbst !

In einem "Verkaufsdorf" sehen wir Karen- und Lisu-Trachten. Im Höhlentempel Wat Tham Chiang Dao kann man nach dem kleinen Mittagessen angenehm abkühlen. Auf Nachfrage geht es noch zu einem weiteren Dorf der Akha, das ziemlich ausgestorben ist. Dann besuchen wir noch einen interessanten Markt (die Thais kaufen hier ihr Abendessen in Tüten verpackt "to go") und die ganz nette Orchideenfarm mit Schmetterlingsvoliere.

Uns fällt auf, dass es hier - im Vergleich zu Indonesien - sehr sauber und ordentlich aussieht. Es gibt auch nur wenige Mopeds und es wird nicht andauernd gehupt !

Auf dem Rückweg lassen wir uns den Weg vom Hotel nach Downtown erklären. Aus dem Hotel raus, links, rechts, links ist man am größten Tempel der Stadt. Die Strasse herunter finden wir viele kleine Restaurants, hier gibt es nach unserem Geschmack thailändische Hausmannskost, schön scharf, lecker und günstig - 15€.

Mittwoch

Nach dem Frühstück erfolgt die Abholung durch unseren Fahrer und englischspr. Reiseleiter im Hotel. Mit ihnen besuchen Sie einen der schönsten und wichtigsten Tempel im Norden von Thailand, den Doi Suthep. - In dem vergoldeten Chedi des Tempels befindet sich eine heilige Reliquie. Um zu diesem Bergtempel zu gelangen, fährt man eine Straße 14 km lang nur bergauf. Vom Tempel aus hat man bei gutem Wetter eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Chiang Mai und ihre Umgebung. Gegen Mittag sind Die wieder im Hotel. Dort steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung.

Heute holt uns eine sehr gut englisch sprechende Thai ab, die uns auch einiges über den Buddhismus in Thailand erzählen kann. Der Tempel ist sehr schön, nur aufgrund des Dunstes gibt es keinen Blick auf die Stadt. So sind wir sehr schnell wieder im Hotel und beschließen, nach einem Abendessen am Fluss zum Nachtmarkt zu gehen. Auf dem Weg besuchen wir die Tempel Wat Phra Sing und Wat Chedi Luang. Der Nachtmarkt enttäuscht uns im Vergleich zu dem in Hongkong sehr, nur Touri-Kitsch, kein Food. Mit einem originellen Tuk-Tuk geht es zurück zum Hotel.

Donnerstag

Von Chiang Mai aus starten Sie heute mit unserem englisch sprachigen Fahrer zu einer mehrtägigen Tour nach Bangkok.
Die 1. Etappe führt Sie über Lamphun und Lampang nach Sukothai (Unterwegs diverse Besichtigungen nach Ihren Wünschen). 2 Übernachtung im 3*-Pailyn
Sukothai Hotel.

Fahrer Alex holt uns morgens im Hotel ab. Sein Englisch ist ganz gut und wir fahren über die thailandische Autobahn (keine Übertreibung !) nach Lamphun um den Tempel Wat Phra That Haripunchai zu besichtigen, dessen Gong als der größte der Welt gilt.

Weiter geht's nach Lampang zum Tempel Wat Phra That Lampang Luang. Die Anlage ist sehr schön, aber es fällt uns doch auf, wie unsensibel sich viele Touristen trotz der Hinweistafeln gegenüber den Tempel-Benimmregeln verhalten.

Am frühen Nachmittag kommen wir nach Sukkothai. Dort sehen wir den Wat Phra Phai Luang und Wat Si chum mit der riesigen Buddha-Statue an, essen dann zum Mittag und legen uns dann an den Pool. Das Hotel ist leider nicht so schön, das Zimmer ist zwar riesig, dafür aber auch ziemlich spärlich möbliert und das Bett steinhart. Das Abendessen dort ist auch nicht besonders, man ist hier auf Reisegruppen eingerichtet.

Freitag

Nach dem Frühstück: Besichtigung Sukothais (aus Zeitgründen empfehlen wir, die weitläufige Anlage nicht per Fahrrad, sondern mit Ihrem Fahrer und Auto zu erkunden).

Wir fahren trotzdem mit dem Fahrrad durch die sehr schöne Anlage, das ist sicher die beste Art, alle Tempelruinen der ersten thailändischen Hauptstadt aus dem 13. Jahrhundert zu sehen, macht außerdem viel Spaß und der Fahrtwind kühlt angenehm. Mittagessen gibt es wie gestern und wir verabreden uns mit Alex zum Abendessen dort. Dann klettern wir noch zum Wat Sahpan Hin den Berg hinauf und gucken den Elefantentempel Wat Chang Lom an. Danach geht's zum Abkühlen an den Pool. Dort bestellen wir etwas zu trinken und lassen es aufs Zimmer schreiben. Kurz danach gehe ich kurz aufs Zimmer. Yvonne stellt später fest, dass jemand alle Reissverschlüsse an unserem Gepäck geöffnet hat. Es fehlt nichts, Geld hatte ich mangels Zimmersafe an der Rezeption einschliessen lassen.
Mein Verdacht ist, dass jemand nach unserer Bestellung am Pool wusste, dass wir nicht auf dem Zimmer sind und ich diesen Jemand mit meinem Gang aufs Zimmer gestört habe, so dass die Reissverschlüsse nicht wieder geschlossen wurden. Als ich mich am nächsten Tag bei Abreise darüber beschwere, erhalte ich keine Entschuldigung, sondern nur ein sehr verlegenes Lächeln. Allerdings ist man auch nie sicher, wieviel Englisch verstanden wird. Die Aussprache mit der Vertauschung von L und R ist jedenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Das Frühstück war schauderlich.

Abendessen gibt mit unserem Guide bei thailändischer Hausmannskost und ein paar Glas Singha. Alex ist auch selbständig  tätig und vielleicht eine gute Adresse für einen Stop-Over in Bangkok abseits der ausgetretenen Touristenpfade.

Samstag

Von Sukothai aus geht es heute über Ayutthaya (incl. Besichtigung) nach Bangkok. Dort haben wir Ihnen im Grand Millenium Hotel 1 DZ im Executive Club reserviert.

Heute halten wir auf der langen Fahrt zunächst in Phitsanulok beim Wat Phra Si Rattan Mahattat aus dem 15. Jahrhundert. Dort sind wir fast die einzigen Touristen unter vielen vielen Gläubigen. Es herrscht reges Treiben mit Tempeltanz, Weissagungen und Darbieten von Opfergaben. Weiter geht's zum von Affen besetzten Prang Sam Yot in Lop Buri. Dann gehts nach Ayutthaya, der 2. Hauptstadt Thailands aus dem 14. Jahrhundert. Wir gucken die Ruinen des Wat Phra Si Sanphet und Wat Mahathat mit dem von einem Baum umwachsenen Buddhakopf an.

Dann geht's in unser Hotel. Von außen ein riesiger weisser Betonklotz am Fluss, aber innen ! Germanys next Topmodels 2007 waren auch schon hier. Check in in ist in der Executive Lounge, wo auch Getränke und Snacks serviert werden. Leider hat man kein Nichtraucherzimmer frei. Eine kurze Geruchsprobe auf der Raucheretage sagt uns aber gleich, dass es ein Nichtraucherzimmer sein muss. Da es mindestens eine Stunde dauern soll,  bis unser Zimmer bereit ist, gehen wir zum Abendessen ins Restaurant Flow. Leider haben wir ja noch unsere Besichtigungsklamotten an und fühlen uns in der schicken Umgebung bei Valentines day dinner etwas underdressed. Das Buffet bietet mediterrane, thailändische, japanische, chinesische und koreanische Küche. Alles sehr lecker und perfekt angerichtet. Nach einer Stunde ist dann auch wirklich das Zimmer fertig und wir können aus dem riesigen Panoramafenster unseres sehr schönen Zimmers auf den Fluss gucken.

Sonntag

Starten Sie heute mit unserem englischsprachigen Guide zur einer Tour durch Bangkok:
Abholung ab Ihrem Hotel gegen 8.30 Uhr. Zuerst Fahrt zum Wat Trimitr, dem Tempel mit dem Goldenen Buddha. Anschließend durch das Chinesenviertel zum Wat Pho, dem Tempel mit dem liegenden Buddha, der zugleich auch Schule für die traditionelle Thai-Massage ist. - Obwohl der Königspalast nicht mehr vom König bewohnt wird, gilt er immer noch als das Wahrzeichen des Landes. Besuchen Sie die wichtigsten Gebäude, wie das Krönungsgebäude, die Aufbahrungshalle und vieles mehr. Der Wat Phra Keio ist bekannt wegen der Jade Buddha- Statue im Bot und wegen der zahlreichen prunkvollen Chedis, Sallas und anderer Gebäude.
Das Mittagessen nehmen Sie in einem einheimischen Restaurant am Fluss ein, dann geht es in einem Longtailboot durch die Kanäle von Thonburi, der Schwesterstadt Bangkoks. Eine Stunde lang fahren Sie an Wohnsiedlungen, Gemüse-, Obst-, und Orchideen-Gärten und Grünflächen vorbei. - Die letzte Sehenswürdigkeit des heutigen Tages ist der Marmortempel oder auch Wat Benchanabopitr genannt. Rückkehr in das Hotel am späten Nachmittag.

Morgens müssen wir nach einem guten Frühstück noch ein wenig auf den Fahrer warten, er war zu einem anderen Millenium Hotel gefahren. Alex ist aber schon da und heute wieder unser Guide. Wir ändern daher das Programm ein wenig.

Zuerst natürlich in den Großen Palast und Wat Phra Kaeo mit dem Smaragdbuddha. Am Eingang achtet man auf die richtige (lange) Kleidung, Sandalen gehen aber. Die Anlage ist sehr schön, aber leider auch sehr voll. Besonders toll sind die vielen dämonischen Wächterfiguren. Der Palast sieht aus wie ein Pariser Palais mit thailändischem Dach und wurde vom hochverehrten Rama V. Chulalongkorn gebaut. Das Innere ist nicht zu besichtigen. In "Der König und Ich", das zur Zeit Rama IV. Mongkut spielt, taucht Chulalongorn als Prinz auf. Er gilt heute als bedeutendster König der Chakri-Dynastie. Er musste aber im Konflikt mit Frankreich Teile des heutigen Birma, Laos, Malaysia und Kambodscha abgeben.

Nur ein paar Meter geht es zum Fluss und mit dem Longtailboat durch die Klongs, in denen man mitten in Bangkok sehr idyllisch wohnen kann. Wir steigen am Wat Arun aus. Mit dem Boot über den Fluss sind es nur ein paar Meter bis zum Wat Pho mit dem riesigen liegenden Buddha. Dann geht es mit dem Auto zum Wat Benchamabophit, der ist leider eingerüstet und enthält eine Kopie des Jadebuddhas von Phitsanulok.

Den Nachmittag verbringen wir am Pool hoch über dem Fluss. Die Liegen stehen hier entweder am Sandstrand oder im kühlen Wasser.

Am späten Nachmittag gehen wir in die Executive Lounge, wo man Drinks, Snacks und Wifi hat. Die Rezeptionistin von gestern spricht uns auf das gestrige Problem mit dem Zimmer an. Sie hätte keine Buchung für das gestrige Abendessen gesehen. Geht ja auch nicht, erkläre ich, weil wir gestern noch keine Zimmernummer hatten und direkt bezahlt haben. Sie soll uns als Entschuldigung zum Mittagessen einladen. Geht nicht, wir reisen morgen in aller Frühe ab, haben aber für heute Abend reserviert. Sie checkt das mit Ihrem Chef und wir sind zum Abendessen eingeladen. Bingo ! 
Das Personal hier ist übrigens, was Englischkenntnisse und Optik angeht, handverlesen.

Abendessen gibt es nochmals im Flow, diesmal mit Tisch draußen mit Sicht auf die vielen Dinner-Cruise Schiffe auf dem Fluss. Wir entdecken, das es einen Cheese-Room mit einer in Asien sicherlich einmaligen Auswahl von vor allem Hartkäsen gibt.

Montag

Unser Fahrer holt Sie früh morgens im Hotel ab uns bringt Sie zum Airport, von wo aus Sie um 07:50h auf TG nach Phuket fliegen. Die Ankunft dort ist auf 09:10h terminiert. Auch hier wird Sie wieder einer unserer Fahrer im Airport erwarten um Sie zum Pier zu bringen. Von dort setzen Sie um 13:30h nach Phi Phi Island über. Die Ankunft dort ist um 15:00. - Den Inseltransfer bitten wir in Eigenregie zu organisieren, was nicht besonders schwierig ist.

Abholung 5:30, wir fahren mit Lunchbox zum Flughafen. Nach einer Stunde Flug kommen wir in Phuket an und werden von einem jungen Mann eine weitere Stunde zum Pier nach Phi Phi gefahren. Die Fähre braucht 1,5 Stunden, dann taucht die Insel auf. Am Pier stehen Hotelboys mit Karren und bringen das Gepäck zum Hotel.

Das Hotel ist leider nicht so schön wie erwartet, aber es reicht. Am Pool sind leider viel zu wenige Liegen und Sonnenschirme, am ersten Tag gehen wir um 13:00 leer aus. Der Service am Pool ist etwas sehr unaufdringlich.
Aber am schönen Strand ist es auf Dauer doch etwas heiß und hart und so werden wir nach dem Frühstück Liegen  reservieren müssen.

Unser Zimmer ist recht groß und hat einen Fernsehen mit DW-TV und einen Safe. Leider ist aber das Bad renovierungsbedürftig und insgesamt ist der Reinigungsservice mangelhaft, mehrfach fehlen neue Handtücher. Insgesamt dem Preis nicht angemessen.

Wenigstens ist man an der Tonsai Bay in 3 Minuten Downtown und muss nicht, wie bei den teuren Anlagen am anderen Ende der Insel, 700 Baht für ein Taxiboat ausgeben oder ist dem Restaurant und der Tauchbasis des Ressorts ausgeliefert.

Wir klappern 5 der 26 Tauchbasen ab. Alle haben die gleichen Preise und Angebote, wie soll man sich entscheiden ? Den Ausschlag gibt dann bei den Hippodivers die Anwesenheit eines deutschen Guides und die morgendliche Abfahrtszeit von 8:15, da bekommt man wenigstens noch Frühstück. Es gibt außerdem 4 englisch (mit so geilem Akzent!) und 2 koreanisch sprechende Guides. Am Abend treffen wir dort Guide Simon, dessen freundliche und offene Art uns sofort überzeugt und nicht enttäuschen sollte.

Abendessen gibt irgendwo Downtown. Schnell fällt auf, daß Phi Phi eine Partyinsel ist. Das Durchschnittsalter liegt bei Anfang 20, es gibt Alkohol in Eimern zu kaufen. In den paar Gassen kommt man sich ein bisschen wie im Mittelalter vor, es gibt keine Autos, sondern nur Handkarren, deren Schieber immer "bieb bieb" rufen, um durch die vielen Menschen zu kommen. Wer keine Hupe hat, macht sich halt eine ;)

Die meisten Touris kommen aus englischsprachigen Ländern und Skandinavien. Deutsch hört man selten. Das abendliche Gewusel ist als Abwechslung zu den in den letzen Jahren sehr ruhigen Urlauben auch mal ganz nett. Blöd nur, dass es auf der Insel ständig stinkt. Unser Verdacht ist, dass es so mancher Partgänger zum Wasserlassen nicht mehr ins Hotel schafft - die Toiletten der meisten Bars sind aber auch wirklich gruselig !

Die Insel wurde vom Tsunami am Morgen des 26. Dezember 2004 überflutet. Heute erinnert aber nur noch die Fluchtweg- Beschilderung an die Katastrophe, die auf der Insel 1000 Menschen das Leben kostete. Ein Tourist war auf einen Berg geklettert und hat diese unglaublichen Aufnahmen gemacht.

Dienstag - Mittwoch

1o Übernachtungen im Phi-Phi Cabana Hotel auf Ko Phi-Phi.

Jeden Tag geht es also so:

Nach dem brauchbaren Frühstück (Thaifood, Brot, 2 Sorten Marmelade, 2 Sorten Käse, Wurst, Salami, Eggs any style) Liegen am Pool reservieren.
Dann zum Shop und mit allen zum Anleger vor unserem Hotel.

Auf dem Tauchboot Gerät fertig machen.

45 min Fahrt bis Phi Phi Ley, währenddessen Briefing. Dank Cinnarizin vertragen wir das Bootfahren sehr gut.
Sehr schönes Tauchen vor Bida Nai oder Bida Nok. Simon taucht immer schön langsam voran, bei 50 bar wird ganz gemächlich aufgetaucht, die meisten Tauchgänge dauern so 60 Minuten.
Flasche wechseln.

Mittagessen (wird entsprechend der Auswahl am Vorabend von Land mitgebracht: am besten basil chicken and fried rice), Nachtisch mit sehr leckeren Ananas und Melonen.

Nach 1 1/2 Stunden Oberflächenpause zweiter Tauchgang bei Palang South oder North (der Haiplatz) oder mal Maya Corner.

Die Tauchgänge sind, abgesehen vom Wrack, sehr flach (bis 18m). Sicht und Temperatur schwanken, vom Boden kommt manchmal etwas kälteres Wasser und Sand. Die Temperatur wird vom Computer immer mit 28/29 Grad angezeigt. Die Sicht dürfte zwischen 20 und  10 Metern gelegen haben.

Meist ist nur noch ein weiterer Fundiver mit an Bord, die meisten Leute machen Ausbildung oder begleitetes Discover Diving. Daher ist es auch schwer, einen weiteren Mittaucher für das Wrack aufzutun. Keiner hat hier eigene Ausrüstung mit, keiner taucht an mehr als 2 Tagen.
Die Insel hat zwar sehr schöne Tauchplätze, die aus Phuket und Ko Lanta angefahren werden, eine richtige Taucherinsel ist es aber nicht, mehr Ibiza auf thailändisch eben. Aber zu Meckern gibt es weder über die Tauchplätze, noch über die Happy Hippos etwas.

Beim Tauchen sehen wir bei meist ganz guter Sicht, selten aber auch mal Baggerloch, fast immer Schildkröten, manchmal Haie (einmal gleich 32 Stück, aber einer nach dem anderen), Sepien, einmal einen Leopardenhai und einen Oktopus. Daneben Krebse, Garnelen, Schnecken, Schwarmfische, unglaublich viele Skorpionfische und tolle Korallen.

45 Minuten Rückfahrt.

Duschen im Hotel.

In der Basis Klamotten spülen.

Am Pool Dösen oder Lesen.

Aufgrund Simons Empfehlung geht es zum Abendessen ins Restaurant "Papaya". Nach 18:30 ist es hier brechend voll, obwohl das Ambiente eher abschreckend wirkt. Das Essen, der Preis und die Portionsgrößen aber überzeugen.

Mit 2 großen Singha, Softdrinks, Papayasalat (meine neue Leidenschaft), 2 x Reis und 1-2 Curry (unsere Favoriten sind Green Curry mit 8-10 großen Shrimps, Cashewnut & Chilli & Onion mit Chicken oder Massaman Chicken) zahlt man weniger als 10€ und ist pappsatt.
Der Fernseher läuft dort ununterbrochen und die Katzen haben sich vor der Hitze in den Flaschenkühlschrank geflüchtet. Zwei Häuser weiter probt in der Rolling Stone Bar schon mal die Live Band für den späteren Auftritt und nebenan testet der DJ die Musik in der Tiger-Bar.
Wir haben das Essen immer gut vertragen, nur die Cocktails mancher Bars haben durchschlagende Wirkung. Die besten Cocktails gibt es vielleicht in der Sportsbar gegenüber dem 7eleven-Shop.

So vergehen die Tage.


Am letzten Tauchtag geht es mit Simon und seinem Kumpel Linus zur Tagesfahrt zum King Cruiser Wrack, Annemonen Riff (der absolut schönste Platz hier !) und Shark Point.

Donnerstag

Zur freien Verfügung auf Phi Phi Island bis zur Fährüberfahrt nach Krabi. (Bitte organisieren Sie den Transfer zur Fähre über die Rezeption). Die Fähre wir um 14:30h die Insel verlassen und um 16:00h in Phuket ankommen (Wir haben Ihnen vorstehend alle Fähren gelistet. Sollte wetterbedingt die 14:30h-Fähre ausfallen, bleibt noch das Speedboot um 15:00h als Notlösung. Dieses ist aber doppelt so teuer und der Betrag müsste von Ihnen vor Ort entrichtet werden. Es erfolgt keine Rückerstattung nicht genutzter Passagen.)
Unser Fahrer wird Sie am Pier auf Phuket erwarten und zum Airport bringen. Von dort aus fliegen Sie um 18:25h mit Thai Airways nach Bangkok (Landung dort um 19:50h / kein Airportwechsel nötig). Ihr Weiterflug zurück nach Deutschland (ebenfalls auf TG) ist terminiert für 23:40h.

Genauso geht's. Während der Fahrt macht die Fähre plötzlich eine volle Wende, jemand hat an Deck seine kompletten Unterlagen inkl. Pass verloren. Die findet man natürlich nicht wieder auf dem Meer. Eine "Höllen"-Fahrerin bringt uns zum Flughafen, wo es nach 3 Wochen Mittagessen bei Burger King gibt.
Nach ewiger Wartezeit in BKK verpennen wir den Flug fast komplett.

Freitag

Aufgrund der Zeitverschiebung werden Sie schon um 05:30h wieder in Frankfurt landen, um von dort per Bahn (2. Kl. Rail & Fly) nach Hause zu reisen.

 

Buchtips

Karen Conelly Der Kuß des Drachen
Margaret Landon - Der König und Ich